Rundbrief Dezember 2009,  

Europäisches Institut Conflict-Culture-Cooperation          zurück


Hallo, liebe Empfänger des Rundbriefs desEiCCC,

in PDF

neue Saaten

ausgeworfen im Herbst

liegen gelassen

über die Zeitenwende

geborgen in der Hoffnung

für das Morgen

neue Saaten

angedacht, unfertig und doch voller Zuversicht

gelegt in den Alltag

aufgehend zu ihrer Zeit

 

 Ähnlich wie den Inhalt dieses Gedichtes, erlebte ich den Herbst dieses Jahr. Es wurden viele Ideen ausgepflanzt und warten ihres Aufgehens.

So das Projekt für die Grundschule namens W-I- R; oder das Projekt: "wert-volle Kinderbücher", oder das Ausstellungsprojekt "Peace Counts", oder die KiK-Ideen für das neue Jahr, die Ausbildungsprojekte und die Dialogprojekte im internationalen Bereich. Die meisten der Projekte sind in enger Zusammenarbeit innerhalb des FBF-Teams entstanden, andere sind Kooperationen und Auftragsarbeiten.

Ich erlebe darin Sinn und Freude und wünsche Euch, die ihr diese Zeilen lest, ebenfalls die Freude an dem täglichen Wachstum.

Dies ist wahrscheinlich auch eine der Botschaften, die sich in Weihnachten immer wieder verkörpern. Wir brauchen die marianische Offenheit, damit neues geboren wird, damit Licht in diese Welt kommt. Licht, um neben den düsteren Nachrichten dieser Welt, auch die "Agenten des Wandels" zu entdecken. In diesem Sinn berichte ich von den Tätigkeiten dieses Jahres und von den Plänen des kommenden.

Ich wünsche allen ein Fest des Lichts, die Hoffnung und die Zuversicht für das Neue und den Wandel, der sicherlich weiter gehen wird. Ähnlich wie den Inhalt dieses Gedichtes, erlebte ich den Herbst dieses Jahr. Es wurden viele Ideen ausgepflanzt und warten ihres Aufgehens. So das Projekt für die Grundschule namens W-I- R; oder das Projekt: "wert-volle Kinderbücher", oder das Ausstellungsprojekt "Peace Counts", oder die KiK-Ideen für das neue Jahr, die Ausbildungsprojekte und die Dialogprojekte im internationalen Bereich. Die meisten der Projekte sind in enger Zusammenarbeit innerhalb des FBF-Teams entstanden. Dieses gemeinsame Wirken trägt Früchte. Einen Dank auch an die vielen anderen Kooperationen und Auftraggeber. Danke für das Vertrauen und die vielen anregenden Projekte, die wir zustande brachten.  Dank an Sibylle und meinen Kindern, die mich auf diesem Weg begleiten und unterstützen.

Ich erlebe in meiner Arbeit Sinn und Freude und wünsche Euch, die ihr diese Zeilen lest, ebenfalls die Freude an dem täglichen Wachstum.

Dies ist wahrscheinlich auch eine der Botschaften, die sich in Weihnachten immer wieder verkörpern. Wir brauchen die marianische Offenheit, damit neues geboren wird, damit Licht in diese Welt kommt. Licht, um neben den düsteren Nachrichten dieser Welt, auch die "Agenten des Wandels" zu entdecken. In diesem Sinn berichte ich von den Tätigkeiten dieses Jahres und von den Plänen des kommenden.

Ich wünsche allen ein Fest des Lichts, die Hoffnung und die Zuversicht für das Neue und den Wandel, der sicherlich weiter gehen wird.

Karl-Heinz Bittl


ausgewählte Termine für 2010

7.-9. Januar 2010 Beginn des Grundkurses:

Coaching for Change (ATCC*),

Wie der Wandel gelingen kann!

Ein Einführungskurs um strukturelle Veränderungen anzustoßen und konstruktive Handlungsoption bei Konflikten anwenden zu können.

Ziele des Kurses:

Veränderungsprozesse anstoßen und erkennen,

Auftretende soziale und strukturelle Konflikte analysieren und bearbeiten

Die eigene Rolle in diesem Prozess verstehen

Aktivierende Potentiale und vorhandene Ressourcen wahrnehmen und nutzen lernen

Bewussten Umgang mit Wertschätzung und Erfolg pflegen.

Kursbeginn: schon bald und zwar vom 7.-9.1.2010 in Berlin.

mehr Information bitte anfordern oder auf der Homepage ansehen.

 

Lernfeld Gruppe:

20.-24.4.2010 :    Veränderung und Macht:  Gruppenprozesse wahrnehmen und steuern lernen - mehr....

 

31.5.-5.6.2010:    TakeTiNa und Grouperelation,

Gruppenprozesse und Leitungsverhalten kreativ entdecken und nutzen lernen, St.Antoine(Fr)

Morgens begeben wir uns mit Körper und Stimme auf rhythmische Gruppenreisen. Die rhythmuspädagogische Methode TaKeTiNa bietet auf musikalischem Weg die Möglichkeit, das eigene Verhalten in einer Gruppe anzusehen und neue Handlungsweisen für sich auszuprobieren. Der Nachmittag wird durch die Techniken der „Grouperelation“ geprägt. Diese systemische Methode schafft es durch einfache Aufstellungen wesentliche Prozesse in Gruppen sichtbar zu machen. In dem Entdecken findet auch hier schon ein wichtiger Lernprozess für neue Verhaltensformen in Gruppen statt. ...mehr...

weiter Veranstaltungen bitte auf die Homepage sehen: www.eiccc.org


Die Themen:

Trainingsprogramm zur Konfliktprävention in Kirgisistan

Gemeinsam mit den vier Hochschulen aus Nürnberg, Almaty (Kasachstan), Dushanbe (Tadschikistan) und Bishkek (Kirgisistan) wurde im Juni 2009 ein Konfliktpäventions-Programm mit Förderung vom DAAD am Issyk Kul (Kirgisistan) durchgeführt. Die 40 Teilnehmenden kamen nicht nur aus den vier verschiedenen Ländern, sondern auch aus den unterschiedlichsten ethnischen Gruppen. Es war ein reales transkulturelles lernen. Von den 10 Tagen war die Hälfte die Auseinandersetzung mit unseren Konfliktpräventionsansatz ATCC. Wir arbeiteten erfahrungsorientiert und mit vielen praktischen Beispielen. Der Umgang mit Korruption oder die unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionen von Mann und Frau in derGesellschaft waren wichtige Themen. Weitere Themen waren der Umgang mit den Ressourcen und der Zerstörung der Umwelt. Ich habe den Eindruck, dass ein „Stein“ der Hoffnung gesetzt wurde und manche ihren eigenen Stein hinzufügten. Informationen und Links zur Thematik in Zentralasien finden sich auf der homepage unter Material: www.eiccc.org/


 

Berichte aus den Ausbildungeni

 

Die deutsch-tschechische Ausbildung „Abenteuer Kultur“ st gerade in der Praxisphase. Teilnehmende organisierten eine geschichtliche und politische Radtour entlang der Grenze, eine Jugendbegegnung im Nationalpark „sächsische Schweiz“ oder eine gemeinsame Musikveranstaltung im deutsch-tschechischen Grenzbereich, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

 

 

Eine Ausbildungsgruppe zur TrainerIn in ziviler, gewaltfreier Konfliktberarbeitung und transkulturellem Lernen ging im Juli zu Ende. Es waren wieder phantastische zwei Jahre mit der Gruppe.  Die Beziehungen werden weitergehen. Diese Jahr gab es keine zweite Gruppe, die parallel zu dem bestehenden Kurs begann. Wir verändern gerade das Konzept und werden im Herbst die Trainerausbildung neu beginnen.

 

neue Ausbildungen im Jahr 2010

 


Das rootswork-Projekt: w ww.rootswork.de

Werteerziehung

Ein sehr erfolgreicher Versuch war die Fortbildung zur Werteerziehung. „Werte sind Fixsterne“ ist eine Kursreihe bei der zuerst der ATCC-Ansatz zum Verständnis des Werts eingeführt wird und anschließend in 5 Teilen die einzelnen Werte wie Würde, Gerechtigkeit, Freiheit, Wahrheit und Gleichheit praktisch für den Unterricht bearbeitet wurden. Werte sind keine abstrakten Größen, sondern fassbar und nah an unserem Leben. Als nächstes findet in Kooperation mit dem Caritas Pirckheimer Haus (CPH) ein Tagesseminar am 6. März 2010 statt. In Südtirol wir zu diesem Thema "Werte und Kultur"  eine sechstägige Fortbildung angeboten.

W-I-R steht für Werte – Integration – Resilienz undist eine dreiteilige „Trainingsreihe“ für

Grundschulkinder. In diesen kreativenUnterrichtsangeboten geht es im ersten Teil um den persönlichen Zugang des Kindes zu seiner Umgebung. Dabei wird die emotionale Kompetenz und die eigene Wahrnehmung gestärkt. Im zweiten Training geht es um die Beziehungen zu den Anderen und die Werte, die für eine Klassengemeinschaft wichtig ist. Im letzten Treffen schauen sich die Kinder ihre bisherige Konfliktkultur an und integrieren eine Form gemeinschaftlicher Bearbeitung für auftretende Streitigkeiten. Diese Form basiert auf der Idee der Just-Communites des Moralpsychologen L. Kohlberg. Begleitet werden dies Stunden von drei Freunde aus der Tierwelt. Der Affe, der einige Geschichten zu den eigenen Gefühlen berichten kann, der Adler, der eine andere Perspektive auf die Beziehungen ermöglicht und ein Wolf, der als eines der sozialsten und kommunikativsten Tier die Kinder über gelingende Kontakte und Rollenwechsel aufklärt. Die Lehrkräfte erhalten ein zweiteiliges Coaching zu ihrer Klassensituation und ein oder zwei Elternabende sind auch mit im Programm.  Das W-I-R – Projekt kann ab dem neuen Jahr beim FBF gebucht werden.

Wir werden eine KLASSE  Gemeinschaftist ein Projekt für die 5. Klassen einer Mittelschule oder eines Gymnasiums. Das Projekt teilt sich auf in drei Termine: Zu Beginn des Schuljahres unterstützen wir den Kennenlernprozess und verankern Regeln zur Bearbeitung von Problemen, die im Laufe des Schuljahres auftreten können. Um Weihnachten herum gibt es einen zweiten Halbtag bei dem die aktuelle Klassenentwicklung angeschaut und akute Themen besprochen werden. Zum Jahresende ist ein letztes Treffen mit den jeweiligen Klassen um das vergangene Jahr anzusehen und aus den aufgetretenen Konflikten zu lernen. Es sind 3 x 4 Stunden für jede Klasse im Laufe eines Schuljahres. D as Programm erhöht die Sozialkompetenz in der Klasse und beugt Mobbing und Gewalt vor.

 

Wert-volle Kinderbücher

Wir haben im Laufe des Jahres nach „wert“volle, Büchern für Kinder im Vor- und Grundschulalter gesucht und veröffentlicht.  Die Broschüre bietet ein Grundverständnis zum Umgang mit Werten und eine Übersicht von Büchern, die wirfür die Kinder als „wert-voll“ erachten. Diese Broschüre kann im FBF angefordert werden. Die Elternabende oder Mitarbeiterfortbildungen können im FBF angefragt werden. (  als PDF 8MB ! ! herunterladen)

 

Lernzirkel "MOBBING" ab der 6. Klasse

Ich habe aus vielen Anregungen heraus einen Lernzirkel zum Thema "Mobbing" entwickelt. Dieser Lernzirkel funktioniert so, dass die Schüler sich das Thema unter Anleitung selbst erarbeiten. Sie verstehen dannach die Bedeutung und den Verlauf und kennen Handlungskonzepte bei auftretendem Mobbing. Das ganze dauert zwei Unterrichtsstunden.

Alle Anfragen zu rootswork an mich oder an das fbf.nuernberg@t-online.de richten.

 


Peace Counts. Die Erfolge der Friedensmacher

Berichte über Krieg und Zerstörung machen regelmäßig Schlagzeilen, nicht aber Beiträge über Versöhnung und Wiederaufbau. „Die Botschaft der Fotos lautet: Frieden ist machbar!“ sagt Michael Gleich, Koordinator des Multimedia - Projekts Peace Counts. In den vergangenen drei Jahren haben Fotografen und Reporter von Peace Counts insgesamt 26 Konfliktregionen bereist, von Afghanistan bis Zypern, und Menschen aufgestöbert, die über ethnische, religiöse und politische Barrieren hinweg verfeindete Lager wieder zusammen bringen.

Eine Auswahl der besten Fotos sind in der Wanderausstellung zu sehen. Die Ausstellung gibt es in unterschiedlichen Formaten. Sie ist für große Säle und kleine Gemeindezentren zu erhalten.

Dieses pädagogische Begleitprogramm bietet eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Themen der Ausstellung an. Der Zeitbedarf ist variabel (ca. 2 – 3 Schulstunden) und richtet sich nach den jeweiligen Möglichkeiten und Bedürfnissen der beteiligten Klassen. Das Begleitprogramm wird von Studentinnen und Studenten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fränkischen Bildungswerks für Friedensarbeit e.V. durchgeführt.

Das Begleitprogramm beginnt mit einer strukturierten Erkundung der Ausstellung. Danach arbeiten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen vertiefend an verschiedenen Lernstationen: z.B. „Wege zur Gewalt und Wege aus der Gewalt“. „Fußball und Fair Play“, „Wie man Frieden macht“, oder „Berichterstattung über Krieg und Frieden“. Die Stationen werden den Lernvoraussetzungen der Klasse angepasst. Bei allen Stationen wird der Bezug zur Ausstellung hergestellt. Im Schlussplenum werden die Ergebnisse der  verschiedenen Stationen zusammengetragen und mit Erkenntnissen der Friedens- und Konfliktforschung konfrontiert.

Wir haben im Dezember Peter McGuire nach Gräfenberg geholt. Vor einem vollen Rathaussaal berichtete er über seinen Geschichte hin zum Terrorismus und wieder heraus. Er arbeitet heute als Sozialarbeiter mit Jugendlichen, um sie auf einen anderen Weg zu bringen.

In der Zeit vom 17.- 23.12.09 haben sich ca. 14 Klassen aus der Umgebung angemeldet, die von uns und Studentinnen aus der Ohm-Hochschule betreut werden. Die Kinder bestätigen unsere Vermutung, dass diese Ausstellung sie anspricht und sie dadurch einen erweiterten Blick für die Welt erhalten, als auch einen anderen Zugang zu Konflikten und ihrer Bearbeitung.


 

Das Projekt „Lebenswelt Konflikt“  war im  Jahr 2009 in einer einmaligen Größenordnung. Rund um die Grundschule Wandererstraße in Nürnberg wurden zwei Kindergärten und drei Horte miteinbezogen. Die Ergebnisse waren entsprechend vielfältig. Wer mehr zum Projekt in diesem Jahr erfahren möchte kann entweder auf die Homepage des Jugendamtes schauen oder den Bericht über beide Regionen bei mir anfordern. Meine Kollegin  Simone Pfeffer arbeitete um die Bismarkschule herum. à Lebenswelt Konflikt 2009;

Das neue Gebiet für "Lebenswelt Konflikt" 2010 ist in Nürnberg Gostenhof. Dieses Jahr wird sich wieder eine andere Struktur ergeben, die den unterschiedlichen Einrichtungen Kindergarten, Hort und Schule mehr entgegen kommt. Ebenso finden strukturelle Veränderungen im Rahmen des Projektes auf allen drei Ebenen der Zusammenarbeit statt.

 


neue Konzepte....

Der Macht eine Vision und Verantwortunggeben.

Das Leadership-Projekt: wie schon vor einiger Zeit einmal angedeutet, haben Hervé Ott und ich eine Untersuchung über „Leadership in NGO´s“ durchgeführt. Auftraggeber waren Fondation Leopold Meyer pour une progress des hommes (FPH). Wir haben die Arbeit noch doch später abgeschlossen, als damals geplant. Sie existiert in Kurzfassung in Französisch. Die Untersuchung haben wir noch nicht abgeschlossen wir arbeiten daran weiter und haben uns entschlossen daraus zwei Projekte zu machen. Das eine ist ein Angebot für Leitungspersonen in gemeinnützigen Organisationen. Wir haben dazu ein spezielles Modul für zukünftige und gegenwärtige Projektleitungen im ZFD und der EZ, entwickelt. Weiterhin bieten wir nächstes Jahr zwei Seminare speziell für Leitungspersonen in sozialen Einrichtungen an.  Über die Ergebnisse der Untersuchung und unserem Ansatz finden Sie mehr auf unserer Webseite: www. leadership.eiccc.org/

Die Termine für das erste Seminar in Deutschland: 27.-30.4.2010.

Dialog for Change

Mich beschäftigt seit langem, wie wir es schaffen können, in Kirchengemeinden, Aktionsgruppen oder organisierten Vereinen komplexe gesellschaftliche Themen so zu diskutieren, dass am Ende konkrete Handlungsschritte zur Veränderung herauskommen. Zuerst suchte ich an die ehemalichen Macroanalyse-Seminar anzuknüpfen. Ich wühlte in meinen alten Bücher und fand das diese alten Methoden heute so nicht passten. Dann fand ich die beiden Veröffentlichungen von Martina und Johannes Hartkemeyer (die Kunst des Dialogs) zum Dialogprozess.  Nun habe ich ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht in den oben genannten Gruppen ein gesellschaftliches Konfliktthema zu analysieren, den Zweifeln und der Hoffnung einen Raum zu geben und zu konkreten Handlungsschritten zu gelangen.

Das ganze Projekt soll jetzt auf europäischer Ebene mit unterschiedlichen Zielgruppen ausprobiert werden. 

Dazu wurden Anträge gestellt. Es bleibt abzuwarten, ob wir eine Förderung dafür erhalten. 


 

Deutsch-tschechische Kooperation KIK

Über die Ausbildung „Abenteuer Kultur“ habe ich schon berichtet. Im April fand noch ein KIK-Kultur – Seminar in Dresden statt. Im September fand das Seminar „KiK-Kreativ“ in Stein bei Nürnberg statt. Wir arbeiteten mit Theater, biografischen Methoden und tanzten kulturelle Themen. Im Herbst fand noch ein Seminar zu den Werten und Kultur statt. Zum ATCC-Werteansatz kann noch etwas mehr unter www.werte.eiccc.org nachgelesen werden.

Sehr interessant war die Tagung „Integration – transkulturell gestalten“ die vom 26.-28.11.09 ebenfalls in Dresden stattfand. Die Tagung wird sich scheinbar zu einem echten Austausch und Reflexionsorgan im deutsch-tschechischen Bereich mausern. Der nächste Termin: 25.-27.11.2010

In Zukunft werden wir in der KiK-Kooperation mehr unter dem Motto des „voneinander Lernens“  arbeiten. So wird es ein Seminar über das interaktive Lernprojekt czech-kid zu Integration und Rassismus geben. Dieses Lernprojekt ist für Schulklassen mit Kinder und Jugendliche ab 10-15 Jahren ausgerichtet und arbeitet mit der Internetplattform http://czechkid.eu/index.html und der Methode des Storytellings. Mehr dazu in dem Seminar im Herbst 2010. Wir überlegen auch ober dieses sehr effektive Konzept nach Deutschland übertragen.

In umgekehrter Richtung wird das W-I-R Projekt den GrundschullehrInnen in einem deutsch-tschechischem Seminar in Dresden vorgestellt. Im Herbst beginnen dann Seminare in Tschechien.

Da sich Rassismus und Menschenfeindlichkeit in beiden Ländern immer mehr ausbreitet, werden wir in diesem Jahr aus Querschnittsthema die Zivilcourage angehen und dazu Seminare und Tagestrainings anbieten.

Wir versuchen auch wieder eine deutsch-tschechische Ausbildung zur "transkulturellen TrainerIn und BeraterIn" anzubieten. Sie soll am 9.- 12.6.2010 in Prag beginnen.


Südtirol

Im Juni ging die dritte Fortbildungsreihe zur Interkulturellen Kompetenz in Südtirol zu Ende. Der 9 Monate dauernde Kurs mit Teilnehmenden aus Südtirol und Österreich hatte auch dieses Mal sehr viele interessante Projekt Wirklichkeit werden lassen. Der Kurs führt in die Praxis der interkulturellen Arbeit ein, thematisiert spezielle Themen wieKonfliktbearbeitung, Rassismus und Beratungsarbeit. Ein wichtiges Element istdie Entwicklung von Projekten. Der neue Kurs begann im November 2009 in Brixen.

Besonders freut es mich, dass ich die Beratungslehrkräften der beruflichen Bildung in Südtirol nach dem ATCC – Ansatz ausbilden kann. Die gewachsene, beziehungsorientierte Beratungsarbeit in den Südtiroler Berufsschulen ergänzt sich wunderbar mit meinem Konzept von Beratung. Ich wäre froh, wenn so etwas in Bayern auch möglich wäre.

Eine Tagung der besonderen Art fand vom 29.-30. Oktober  in Bozen statt. Die Tagung: "interculturalmente" zum Thema "Welche Spiele spielen wir?" Es war für mich ein echtes Kulturerlebnis.

Das eine Tagung so spontan und offen sein kann, habe ich hier zum ersten Mal erlebt.

 


Seminar und Ausbildungen 2010

 hier klicken


 

Interessante Bücher/ Rezensionen:

Hier eröffne ich einen neuen

Service des EiCCC. Ich werde regelmäßig Bücher zur Konfliktbearbeitung und

inter-/transkulturellem Lernen rezensieren und hier vorstellen.  Hier geht es auf die Seite

 

Rundbrief in PDF

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Europäisches Institut Conflict-Culture-Cooperation, Karl-Heinz Bittl, Hochstr. 75, D- 90522 Oberasbach, 0049-911-6996494, info@eiccc.org, www.eiccc.org